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Schüler malt statt zu lernen

Anke Beilstein: Wir brauchen endlich ein nachhaltiges Personalentwicklungskonzept für die Grundschulen

Bertelsmann Stiftung / Lehrermangel an Grundschulen

Die stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Anke Beilstein, fordert von der Landesregierung ein nachhaltiges Personalentwicklungskonzept, um einer Verschärfung des Lehrermangels an Grundschulen entgegenzuwirken. Hintergrund ist eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung, die bis zum Jahr 2025 eine Versorgungslücke von über 26.000 Grundschullehrer bundesweit prognostiziert:

„Diese Entwicklung war absehbar. Dennoch wird der Lehrermangel seitens der Landesregierung seit Jahren negiert. Planerische Weitsicht: Fehlanzeige. Die Folge ist mangelnde Vorsorge. Wer nicht die notwendigen Ausbildungskapazitäten und Stellen schafft und für attraktive Rahmenbedingungen sorgt, der muss sich nicht wundern, dass es Versorgungslücken gibt, die immer größer werden. Das geht zu Lasten der Schülerinnen und Schüler, in einer Phase, in der sie die ersten Schritte ihres Schullebens gehen. Dabei sind die Ergebnisse des IQB-Bildungstrends, wonach fast ¼ der Schülerin-nen und Schüler am Ende der Grundschulzeit nicht richtig lesen und schreiben können, schon jetzt alarmierend.

Überfällig ist ein nachhaltiges Personalentwicklungskonzept für die Grundschulen. Dazu gehören nicht nur eine realistische Bedarfsplanung und die Schaffung der entsprechenden Planstellen nebst Erhöhung der Ausbildungskapazitäten.

Wir brauchen dringend auch eine bessere Qualifizierung von Seiteneinsteigern, denn hier geht es nicht nur um Fachwissen. Grundschulpädagogik lautet das Stichwort. Die Arbeit mit Grundschülern beinhaltet ganz besondere pädagogische Anforderungen, auf die Seiteneinsteiger vorbereitet werden müssen.

Verbessert werden müssen insbesondere auch die Rahmenbedingen für die Arbeit der Lehrkräfte an Grundschulen. Dazu gehören nicht zuletzt Angebote zur pädagogischen Weiterbildung. Die Sparmaßnahmen für Fortbildungsangebote müssen gestoppt werden. Außerdem brauchen die Schulen Ermäßigungs- bzw. Entlastungsstunden der Lehrkräfte für die Begleitung der neuen Kolleginnen und Kollegen sowie für Teambildung und Schulentwicklung.“

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