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Schüler mit Rücken zur Tafel

Anke Beilstein: CDU schlägt flächendeckendes Sprachförderkonzept für Kitas und Schulen in Rheinland-Pfalz vor

Flächendeckendes Sprachförderkonzept

Rheinland-Pfalz sollte dem hessischen Beispiel nach Sprachförderung bei Defiziten und Sprachtests folgen. Bildungsministerin Hubig sieht das anders. Dazu erklärt die bildungspolitische Sprecherin und stellv. Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Anke Beilstein:

„Nach wie vor verschließt Bildungsministerin Hubig (SPD) die Augen vor der Realität großer sprachlicher Defizite bei rheinland-pfälzischen Schulkindern. Kein flächendeckendes Konzept und viel zu wenig Personal für Sprachförderung haben aber gravierende negative Folgen. Ein Drittel der Kinder verlassen in Rheinland-Pfalz die Grundschule ohne richtig schreiben und lesen zu können. Kinder mit Problemen in der deutschen Sprache oder mit nicht-muttersprachlichen Elternhäusern gibt es aber zwischenzeitlich im gesamten Land. Statt dieses Problem systematisch anzugehen, verweist das SPD-Bildungsministerium wieder ganz allgemein auf ‚alltagsintegrierte Sprachförderung‘ in Kitas und verteilt nur in wenigen einzelnen Schulen Wohlfühlhäppchen wie ganz aktuell mit dem Versuch ‚S hoch 4‘.“ 

Die CDU schlägt vor, den zielgerichteten Weg von Hessen aufzugreifen, so Beilstein. Einen besonderen Schwerpunkt im Bildungsetat stelle dort die Stärkung der Bildungssprache Deutsch dar. 180 zusätzliche Stellen dienen in Hessen der im Koalitionsvertrag vereinbarten Ausweitung der Stundentafel in der Grundschule um eine zusätzliche Deutschstunde, die zum Schuljahr 2020/21 starten wird. Darüber hinaus werden dort die Deutsch-Förderkurse begleitend zum regulären Unterricht ausgebaut. 

Anke Beilstein sagt: „Frau Hubig muss endlich einsehen, dass kleine Einzelaktionen nur weiße Salbe sind. Die CDU fordert konsequentes und flächendeckendes Handeln. So wie Hessen brauchen wir mehr Förderkurse im Bereich Deutsch sowie verbindliche Sprachtests vor der Einschulung mit entsprechenden Fördermöglichkeiten für unsere Kinder. Die Beherrschung unserer Sprache ist die wichtigste Voraussetzung für den Bildungserfolg unserer Schülerinnen und Schüler.“

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