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Hochschulfinanzierung

Die Hochschulen des Landes erleben seit Jahren einen enormen Aufwuchs der Studierendenzahlen, ohne, dass die finanziellen Ressourcen in ähnlicher Weise angepasst wurden. Im bundesdeutschen Vergleich schneidet Rheinland-Pfalz, was die Betreuungsrelation aber auch die Einwerbung von Drittmitteln betrifft, weit unterdurchschnittlich ab. Die Ursachen hierfür sind äußerst vielschichtig. Doch darf man nicht verkennen, dass die Hochschulfinanzierung des Landes ein strukturelles Problem darstellt.

Kernproblem der Hochschulen ist, dass die Grundfinanzierung in vielen Fällen nicht ausreicht, um den regulären Lehr- und Forschungsbetrieb zu finanzieren. Stattdessen versuchen die Hochschulen dieses Defizit über kurzfristige Projektfinanzierungen auszugleichen. Die Folge sind immer kürzere Vertragslaufzeiten und ein reduzierter Stundenumfang für den akademischen Mittelbau. Im bundesweiten Vergleich ist zu beobachten, dass Rheinland-Pfalz sowohl was die Teilzeitquote als auch die Vertragslaufzeit für den wissenschaftlichen Nachwuchs betrifft, äußerst schlechte Rahmenbedingungen gewährt. 

 

 

 

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