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Inklusion

Die gebotene Öffnung der allgemeinen Schulen für behinderte Schülerinnen und Schüler hat sich zu allererst am Kindeswohl zu orientieren. Also müssen zuerst die pädagogischen und sächlichen Voraussetzungen geschaffen sein, so dass die Rahmenbedingungen einer optimalen Förderung gewährleistet sind. Eine Öffnung der allgemeinen Schulen zu einem bestimmten Termin ohne fertige Konzepte, ausreichende Ressourcen und genügend Förderpädagogen führt zwar zu einem raschen Anwachsen der Zahlen, geht aber auf Kosten der behinderten Schülerinnen und Schüler. Die Förderschulen bleiben, nach Ansicht der CDU-Landtagsfraktion, gleichberechtigte Förderorte für behinderte Schülerinnen und Schüler.

Deshalb fordert die CDU-Landtagsfraktion,

  • das angekündigte Elternwahlrecht hinsichtlich des Förderortes behinderter Schülerinnen und Schüler um einen Ressourcenvorbehalt zu ergänzen, damit ein qualitätsorientierter, schrittweiser Ausbau der Beschulung behinderter Kinder an allgemeinen Schulen möglich bleibt.
  • verbindliche und transparente Qualitätskriterien zu formulieren, auf die ein behinderter Schüler im rheinland-pfälzischen Bildungssystem Anspruch hat. Dazu gehört insbesondere der Anspruch auf Begleitung durch ausgebildete Förderpädagogen des jeweiligen Schwerpunkts;
  • durch ein koordiniertes Strukturkonzept dauerhaft die Wahlfreiheit zwischen Förderschulen und allgemeinen Schulen sicherzustellen.

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