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Grundschulen

Die Ergebnisse des Ländervergleichs durch das Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) waren ein Weckruf für die Grundschulen. Entgegen den Annahmen der letzten Jahre sind die Lernerfolge an rheinland-pfälzischen Grundschulen alles andere als zufriedenstellend. In allen gemessenen Kompetenzbereichen liegt Rheinland-Pfalz unter dem Bundesdurchschnitt. Die Ergebnisse sind die direkte Folge der langjährigen Bildungspolitik der Landesregierung. Die Neufassung der Grundschulordnung von 2009 hat die Fehlsteuerung an den rheinland-pfälzischen Grundschulen noch beschleunigt. Die Individualisierung der Leistungsbewertung, wie auch die damit verbundenen methodischen Implikationen im Unterrichtsalltag, den Unterricht vorrangig durch offene Lernarrangements zu gestalten, das Schreibenlernen rein nach Gehör und nicht nach Regeln zuzulassen und das Erlernen einer Schreibschrift freizustellen, zeigen nicht den gewünschten Bildungserfolg.

 

Deshalb tritt die CDU-Landtagsfraktion dafür ein,

  • an den Grundschulen wieder verbindliche Lehrpläne einzuführen;
  • zur Verbesserung der Konzentration und insbesondere der Leistung des Zuhörens im Rahmen der Lehrerbildung auf eine dem Entwicklungsstand der Kinder entsprechende Unterrichtsmethodik hinzuwirken, die dem Bedürfnis von Grundschulkindern nach einem festen Rahmen Rechnung trägt;
  • die Teilrahmenpläne wieder zu Lehrpläne umzugestalten, die auch das Erlernen der Schreibschrift beinhalten;
  • die Leistungsbewertung wieder an allgemein gültigen Maßstäben auszurichten;
  • die Verbalzeugnisse der Grundschule nach der zweiten Jahrgangsstufe zu Kompetenzstufenzeugnissen in Kombination mit Ziffernnoten weiterzuentwickeln.

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