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Suchtberatung

In Rheinland-Pfalz besteht ein flächendeckendes Netz aus 44 Suchtberatungsstellen und 16 Außenstellen, die zu einem großen Teil in der Trägerschaft konfessioneller Wohlfahrtsverbände sind. Mit professioneller Arbeit führt Suchtberatung als Bestandteil der Suchthilfe zur sozialen und gesundheitlichen Stabilisierung. Öffentliche Haushalte werden durch ihre Investitionen in eine gute Suchtberatung mittel- und langfristig entlastet. Eine solide und bedarfsgerechte Finanzierung ist die Grundlage zur Aufrechterhaltung der ambulanten Suchthilfe, damit diese die Menschen erreicht, die ihre Hilfe brauchen. Die finanzielle Situation der Suchtbera-tungsstellen ist schwierig. Das hängt auch damit zusammen, dass die Erwirtschaftung von zusätzlichen Einnahmen zur Reduzierung des Eigenanteils der Träger reglementiert und auf maximal 10 Prozent begrenzt ist. Die CDU setzt sich dafür ein, die Freibetragsgrenze zur Reduzierung des Eigenanteils der Träger von Suchtberatungsstellen angemessen zu erhöhen. Damit soll die Finanzierungsgrundlage für die Arbeit der Suchtberatungsstellen verbessert und ihre Zukunft gesichert werden. Die Landesregierung wird aufgefordert, in Vereinbarung mit den Trägern eine entsprechende Erhöhung des Freibetrags vorzunehmen.

 

Antrag Drs. 16/3070

 

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