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Wanderungsentwicklung von Studierenden

Marion Schneid:

Hochschulstandort Rheinland-Pfalz verliert massiv an Attraktivität

Die hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Marion Schneid, erklärt zu den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamt zur Wanderungsentwicklung von Studierenden:

„Die Zahlen des Statistischen Landesamtes belegen erneut, dass der Hochschulstandort Rheinland-Pfalz zunehmend abgehängt wird. Konnten die rheinland-pfälzischen Hochschulen vor zehn Jahren noch mehr als 10 000 Studenten aus anderen Bundesländern zusätzlich gewinnen, hat sich dieser Trend vollkommen umgekehrt. Mittlerweile verliert Rheinland-Pfalz jährlich fast 8 000 Studenten netto an andere Bundesländer. Eine Entwicklung die sich seit Jahren verschärft. Besonders auffällig ist, dass überwiegend männliche Studenten aus Rheinland-Pfalz zum Studium in andere Bundesländer gehen.[1] Dies legt nahe, dass gerade im naturwissenschaftlich-mathematischen Bereich mehr Studienangebote geschaffen werden müssen. 

Offensichtlich finden Studenten in anderen Bundesländern bessere Studien- und Forschungsbedingungen als in Rheinland-Pfalz. Gründe hierfür sind verschleppte Hochschulbauten, eine deutliche Unterfinanzierung und noch immer eine viel zu engmaschige Ministerialbürokratie. Dies ist eine miserable Bilanz nach mehr als 20 Jahren SPD-geführter Hochschulpolitik.

Im Rahmen der aktuellen Haushaltsberatungen fordern wir erneut eine Personalaufstockung, eine berechenbare und auskömmliche Hochschulfinanzierung, neue Innovationsimpulse für die Fachhochschulen und mehr Autonomie für unsere Hochschulen.“

 

Die Zahlen  des Statistischen Landesamt zur Wanderungsentwicklung von Studierende finden Sie hier: https://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/einzelansicht/news/detail/News/2606/

 

 


[1] Im Wintersemester 2017/18 entschieden sich 7 300 Männer für ein Studium in einem anderen Bundesland. Bei den Frauen waren es nur 600.

06. Dezember 2018

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