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Schuljahr 2018/2019

Christian Baldauf:

Start in das neue Schuljahr für einen Neustart der Bildungspolitik nutzen

Zum Start des kommenden Schuljahres erklärt der Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf:

„Nachdem die Schließungspläne kleiner Grundschulen der Landesregierung  endgültig gescheitert sind und die Bildungsministerin gestern ein lustloses ,weiter so' in der Bildungspolitik angekündigt hat, brauchen wir einen Neustart. Die Bildungspolitik ist zu wichtig, als dass sie von dieser Landesregierung nur schlecht verwaltet wird. Stattdessen sind innovative Antworten gefragt, die unsere Kinder fit für die Zukunft machen.

Für das kommende Schuljahr fordern wir daher eine eindeutige Schwerpunktsetzung:  

  1. Kleine Grundschulen brauchen eine eindeutige Zukunftsperspektive, die in ein neues Schulgesetz gehört.
  2. Für die Grundschulen müssen neue Antworten gefunden werden. Rund ein Viertel aller Grundschüler haben immense Probleme mit dem Lesen und Schreiben – der Kernkompetenz des weiteren Bildungsweges. Deshalb brauchen wir hier eine eindeutige Schwerpunktsetzung. Die Sprachförderung muss daher bedarfsorientiert - und nicht nach Kassenlage - an die Schulen ausgebaut werden. Die Lernziele müssen wieder für die einzelnen Schuljahre fixiert werden. Experimentelle Methoden des Schreibenlernens müssen auf den Prüfstand und gegebenenfalls abgeschafft werden, wenn sie sich nicht bewähren. Die Schreibschrift muss wieder verbindlich für alle Schüler sein. 
  3. Der Bereich der Digitalisierung in der Schule kann nicht mit einer Vielzahl an Pilotprojekten abgedeckt werden, die jeweils nur wenigen Schülern und noch weniger Schulen zugutekommen. Stattdessen muss die Landesregierung einen Zeitplan vorlegen, bis wann alle Schulen mit schnellem Internet verbunden sind. Auch die Vermittlung von Medienkompetenz und die Tablet-Nutzung reichen nicht auch, um den Anforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden. Stattdessen brauchen wir ein Gesamtkonzept, das die schulischen Inhalte zielgerichtet definiert. Alle Schüler der Mittelstufe müssen mit Kernkompetenzen der digitalen Bildung in Berührung kommen, das schließt eine deutliche Stärkung der Informatik mit ein. Denn wir brauchen Gestalter und keine bloßen Nutzer der digitalen Welt. Besonderes Augenmerk muss auf den Ausbau der digitalen Infrastruktur und Lehrinhalte an den berufsbildenden Schulen gelegt werden, sodass unsere Azubis und Schüler der berufsbildenden Schulen den Anschluss an die Arbeitswelt von heute nicht verpassen.“

 

 

 

 

 

 

 

03. August 2018

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