• Infobrief
  • Twitter
  • Youtube
  • Youtube Audio
  • Facebook
  • RSS-Feed

Inhalt

Heutige Sitzung der Tourismus-Enquete

Alexander Licht:

Haushaltsansatz der Landesregierung für die Tourismusförderung ist enttäuschend

Die Enquete-Kommission „Tourismus RLP“ hat in ihrer heutigen Sitzung eine Sachverständigenanhörung zum Thema „Naturerlebnisse und Nachhaltigkeit im Tourismus“ durchgeführt und die vorangegangenen Anhörungen zu den Themen „Wachstumsmärkte – Gesundheitstourismus und Geschäftsreisende“ und „Lokale Wertschöpfungs-ketten“ ausgewertet. Dazu erklärt der Obmann der CDU-Landtagsfraktion in der Enquete-Kommission, Alexander Licht:

„Die Einschätzungen der Experten, wie auch die bisherige Arbeit der Kommission, zeigen, dass es im Wachstumsmarkt Tourismus in Rheinland-Pfalz noch große Potentiale gibt, die es zu aktivieren gilt. Vor diesem Hintergrund sind die von der Landesregierung für die Förderung des Tourismus für die Jahre 2019 und 2020 im Haushaltsentwurf veranschlagten Mittel enttäuschend.   

Dies ist umso unverständlicher als die kürzlich von der Landesregierung vorgestellte Tourismus-Konzeption viele Aspekte anspricht, die bereits zuvor in der Tourismus-Enquete im Gespräch mit Experten als wichtige Handlungsfelder lokalisiert wurden. Das betrifft z.B. notwendige Investitionen in das Gastgewerbe, die bessere Profilierung des Landes als Tourismusstandort oder auch eine bessere personelle wie finanzielle Vernetzung der handelnden Akteure.

Insbesondere hat die Enquete-Kommission als zentrale Aufgabe der kommenden Jahre die Notwendigkeit eines Investitionsschubs für die Tourismus-Betriebe herausgearbeitet. In der einzelbetrieblichen Investitionsförderung geht es dabei um die Schwerpunkte Betriebserweiterung sowie Qualitätssicherung und -steigerung.

Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Investitionen in die touristischen Einzelbetriebe fördern nicht nur die Attraktivität der Regionen, sondern generieren auch Steuereinnahmen im Land und amortisieren sich so langfristig. Ausreichende Fördermittel bilden zudem die Grundlage für ein erfolgreiches Standortmarketing und sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Einbindung der Buga 2029. In einem ersten Schritt will die CDU-Landtagsfraktion daher für die Haushaltsjahre 2019 und 2020 zusätzlich jeweils 5 Mio. Euro bereitstellen.“    

23. November 2018

Kontextspalte