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Deutsche Fussballnationalmannschaft / Debatte Özil und Gündogan

Christian Baldauf:

Özil und Gündogan müssen klares Bekenntnis zum deutschen Staat ablegen

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf, erwartet von den beiden Fußball-Nationalspielern Özil und Gündogan ein klares Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und zur offenen Gesellschaft in Deutschland. Wer Deutschland international auf dem Fußballplatz vertrete, habe ein nicht zu unterschätzende Vorbildfunktion für Millionen junger Menschen. Nationalspieler dürften keinen Zweifel daran zulassen, dass sie für unser Land und seine Werteordnung stehen. Wenn Herr Özil und Herr Gündogan zu einem solchen Bekenntnis nicht bereit seien, sei eine weitere Mitgliedschaft in der Deutschen Fußballnationalmannschaft nicht denkbar.

„Auch Fußballstars können und dürfen nicht so tun, als ob sie losgelöst von gesellschaftspolitischen Debatten im luftleeren Raum agieren können. Was sie tun oder unterlassen, hat Auswirkungen. Nationalspieler stehen im Fokus der Öffentlichkeit und sind Idole vieler junger Menschen, die ihnen nacheifern. Das beinhaltet eine große gesellschaftspolitische Verantwortung. Gerade Herr Özil und Herr Gündogan können viel für eine gelingende Integration tun, indem sie als Deutsche mit Migrationshintergrund klare Signale für das Land in dem sie geboren wurden und aufgewachsen sind aussenden. Mit ihrem Verhalten schaden Herr Özil und Herr Gündogan den Bemühungen um Integration und der Deutschen Fußballnationalmannschaft.

Wir in Rheinland-Pfalz wissen um die Bedeutung und Strahlkraft von Vorbildern im Fussball. Mit dem Ehrenspielführer der Deutschen Fußballnationalmannschaft, dem Kaiserslauterer Fritz Walter, haben wir eine Persönlichkeit, die bis heute über seinen Tod hinaus, für Bodenständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Loyalität steht. Herr Özil und Herrn Gündogan ist angeraten, sich an den Werten, die Fritz Walter verkörpert, zu orientieren.“       

 

 

 

 

 

 

15. Mai 2018

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