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Wohnraumförderung für Familien

Simone Huth-Haage:

Junge Familien müssen beim Eigentumserwerb besser unterstützt werden

Eine Verbesserung der Wohnraumförderung für junge Familien steht ganz oben auf der Agenda der CDU-Landtagsfraktion. Die familienpolitische Sprecherin der Fraktion, Simone Huth-Haage, fordert insbesondere eine entsprechende Anpassung des Wohnraumförderprogramms der Investitions- und Strukturbank (ISB):

„Je größer eine Familie, je mehr Kinder da sind, desto größer muss die Wohnung sein. Es gibt aber leider immer weniger Wohnungen mit vier und mehr Zimmern. Und auch der Eigentumserwerb durch Kauf oder Bau ist bei steigenden Immobilienpreisen für Durchschnittsverdiener alles andere als einfach.

Gerade junge Familien, die ein Haus bauen oder kaufen wollen, so Huth-Haage, könnten oft nicht die notwendigen Kredite stemmen und die erforderlichen Sicherheiten aufbringen. Die Folge sei eine sinkende Wohneigentumsquote bei jungen Menschen bis 35 Jahren - gerade in der eigentlichen Familiengründungsphase.

„Die Politik muss den Eigenheimerwerb junger Familien stärker unterstützen. Wir wollen, dass das Wohnraumförderprogramm der ISB durch eine stärkere Berücksichtigung der Kinderzahl besser auf die Belange von Familien ausgerichtet wird. Hier denken wir an einen Tilgungszuschuss abhängig von der Kinderzahl und an eine stärkere Anrechnung der Kinderzahl bei den Einkommensgrenzen.“

Zudem müsse die Grunderwerbssteuer überprüft werden, so Huth-Haage, da diese die Eigenkapitalbasis und damit möglicherweise die Chancen auf Erwerb von Wohneigentum schmälere. Hier gehe es darum, die Möglichkeiten für zielgenaue Entlastungen auszuloten.

„Wir werden dieses Thema in der kommenden Plenarsitzung zur Diskussion stellen. Die Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen fordere ich auf, diese wichtige Hilfe für junge Familien zu unterstützen.“

18. Juni 2017

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