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Arp-Museum

Brigitte Hayn:

Besucherrückgang entgegenwirken

Die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Brigitte Hayn, hat die Landesregierung aufgefordert, dem Rückgang der Zahl der Besucher des Arp-Museums konzeptionell entgegenzuwirken. Nach aktuellen Angaben von Museumsdirektor Oliver Kornhof werde im laufenden Jahr nur eine Besucherzahl von ca. 61.000 Gästen erreicht. Im Jahr 2009 seien es nach Angaben der Landesregierung noch 73.428 gewesen, so Hayn. Die Landesregierung habe aus Steuergeldern für viele Millionen Euro ein Museum errichtet. Sie müsse nun dafür sorgen, dass das Museum auch zu einem Publikumserfolg werde.

„Als wir vor einigen Wochen auf die sinkenden Besucherzahlen hingewiesen und Konsequenzen gefordert haben, hat der zuständige Kulturstaatssekretär abgewiegelt und auf steigende Zahlen in den letzten Monaten dieses Jahres gegenüber den Vorjahresmonaten verwiesen. Offensichtlich ist diese Steigerung aber nur marginal ausgefallen. Jedenfalls ist es im Saldo um die Besucherzahlen nicht gut bestellt. Darauf muss hingewiesen werden, denn die Landesregierung ist mit dem Anspruch angetreten, in der „1. Bundesliga“ der Museen mitzuspielen. Und das bei einer Zielvorgabe von 100.000 Besuchern. Diesen großen Ankündigungen müssen nun endlich große Taten folgen.“

Im Übrigen greife auch die bereits im November vorsorglich von Kulturstaatssekretär Schumacher abgegebene Erklärung, die Besucherzahlen in deutschen Museen seien nicht zuletzt aufgrund einer angespannten Wirtschaftslage „stagnierend bis rückläufig“ zu kurz. „Die Wirtschaft hat sich erholt, die Menschen sehen die Zukunft optimistisch. Selbst im Jahr 2009 als die konjunkturelle Krise deutlich spürbar war sind die Besucherzahlen laut Institut für Museumsforschung bundesweit um 1,9 Prozent gestiegen. In Rheinland-Pfalz allerdings nicht. Das wirft Fragen auf.“

22. Dezember 2010

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