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Kleine Grundschulen

Anke Beilstein:

Wir brauchen Zeit zur Diskussion neuer Modelle und deshalb ein Schließungsmoratorium

Das Bildungsministerium hat heute erste Entscheidungen in der Diskussion um die Schließung kleiner Grundschulen verkündet. Die Grundschule in Klotten soll geschlossen werden, die in Wernersberg erhalten bleiben. Dazu erklärt die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Anke Beilstein:

„Wir brauchen jetzt ein Schließungsmoratorium. Statt nun Fakten zu schaffen und schrittweise kleine Grundschulen zu schließen, brauchen wir Zeit, um neue Modelle für ihre Erhaltung im ländlichen Raum zu diskutieren. Eine Basis hierfür liegt vor. Wir haben einen eigenen Gesetzentwurf mit konkreten Vorschlägen eingebracht. Die Landesregierung hingegen macht schon Schulen dicht, bevor unser Gesetzentwurf die Expertenanhörung durchlaufen hat.

Dies ist umso bedauerlicher als die regierungstragenden Ampel-Fraktionen bisher eigene Konzepte schuldig geblieben sind. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Zahlen der Bertelsmann-Studie, die für die kommenden Jahre steigenden Schülerzahlen prognostizieren, sind Schnellschüsse mit Schließungen unangebracht. Hier muss erst einmal geprüft werden, was diese Zahlen perspektivisch für die kleinen Grundschulen bedeuten. Es ist unsinnig, jetzt Strukturen zu zerstören, die in wenigen Jahren möglicherweise gebraucht und dann wieder neu aufgebaut werden müssten. Ziel muss sein für einen lebenswerten ländlichen Raum, möglichst viele der kleinen Grundschulen zu erhalten. Dafür setzen wir uns ein.“

13. Juli 2017

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