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Gutachten zum Versagen der Schiersteiner Brücke

Gerd Schreiner:

Rot-Grün hat falsch geplant

Zur Vorstellung des Gutachtens zur Schiersteiner Brücke im Innenausschuss erklärt der finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Gerd Schreiner:

„Die Schiersteiner Brücke steht auf unsicherem Grund. Das wusste die Landesregierung und das hat ihr auch der Gutachter in der heutigen Sitzung ins Stammbuch geschrieben. Deshalb hat das Land Hessen – anders als Rheinland-Pfalz – die Hälfte des Verkehrs von der alten Trasse auf eine neue Brücke umgeleitet. Statt diesem Beispiel zu folgen, wollte Rheinland-Pfalz die bestehende Trasse noch stärker belasten und hat tausende Tonnen Beton an den bestehenden Brückenträgern angebracht. Das Land Rheinland-Pfalz hat falsch geplant, weil es sich aus ideologischen Gründen dem sechsspurigen Ausbau der Schiersteiner Brücke verweigert hat.

Als dann in einem Bohrloch, in das eigentlich nur eine Badewanne voll Beton gepasst hätte, die Ladung eines ganzen Betonmischers verschwand hat sie daraus dann noch die falschen Schlüsse gezogen und weiter gemacht, als wäre nichts geschehen. Die Folgen kennen wir: Im Februar ging die Brücke kaputt und bis heute steht eine ganze Region im Stau“.

Die CDU-Landtagsfraktion, so Schreiner verlange jetzt Einblick in das Gesamtgutachten zur Brücke. „Es stehen Verfahren mit über 100 Millionen Euro an Schadensersatzforderungen im Raum. Die Landesregierung muss jetzt Farbe bekennen, welche Verantwortung sie selbst trägt“.      

01. Oktober 2015

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