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Familienkarte für Landesgartenschau Landau

Simone Huth-Haage / Christine Schneider:

Rot/Grün hat Familienkarte komplett verschlafen

Zur Diskussion um die zögerliche Einführung einer Familienkarte für die Landesgartenschau in Landau erklären die familienpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Simone Huth-Haage, und die örtliche CDU-Landtagsabgeordnete, Christine Schneider:

„Jetzt soll es also ab dem 1. Mai 2015 doch eine vergünstigte Familienkarte geben. Das ist gut so. Nicht gut ist allerdings, dass diese eigentliche Selbstverständlichkeit zunächst nicht vorgesehen war und sogar von der Geschäftsführung zurückgewiesen wurde. Die entsprechenden Initiativen von Vertretern der CDU wurden auch im Aufsichtsrat, der auch die Landesregierung angehört, abgelehnt.

Die Landesregierung und insbesondere die verantwortliche Ministerin Höfken kannten die Preisgestaltung übrigens bereits seit Dezember 2014. Sie hat das Thema komplett verschlafen, obwohl Landesgartenschauen mit hohen Millionenbeträgen aus dem Landeshaushalt gefördert werden. Getan hat sie über Monate nichts.

Einfach nur peinlich sind die Ausflüchte, die jetzt präsentiert werden. Denn Tatsache ist, dass erst die Ankündigung der CDU-Landtagsfraktion, dieses Thema parlamentarisch aufzugreifen, zu einem Umdenken geführt hat. Quasi in letzter Minute, einen Tag vor der heutigen Plenarsitzung, wurde dann von den Regierungsfraktionen plötzlich doch eine Familienkarte angekündigt, nachdem am gleichen Tag hektische Gespräche geführt wurden. Alles Zufall? Wohl kaum. Für eine Landesregierung, die sich stets als familienfreundlich preist, ist das entlarvend.

Nach wie vor fehlt überdies eine Seniorenkarte. Hier muss jetzt schnell nachgebessert werden. Wir fordern die Landesregierung auf, bei der Landesgartenschaugesellschaft aktiv zu werden und sich für die Einführung einer Seniorenkarte einzusetzen.“      

Hintergrund:


Entgegen der Praxis bei den Landesgartenschauen in Bingen und Trier sollten in Landau keine Familieneintrittskarten angeboten werden. Die Geschäftsführung begründete das damit, dass es in der heutigen Zeit nicht mehr klar identifizierbar sei, was Familien seien und was nicht. Das Thema wurde heute auf Initiative der CDU-Landtagsfraktion in der Plenarsitzung behandelt. Die CDU-Landtagsfraktion hatte zuvor am 16. April 2015 die Einführung einer Familienkarte gefordert.

30. April 2015

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