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Errichtung der Welcome Center in Rheinland-Pfalz

Christian Baldauf / Martin Brandl:

Rot-Grüne Image- statt Willkommens-Politik!

Heute hat Rot-Grün mit den Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz offiziell den Start der Welcome Center bekannt gegeben. Dazu erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf, und der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Martin Brandl:

Christian Baldauf: „In der Öffentlichkeit lässt sich die Landesregierung für die Welcome Center feiern, de facto ändert sich aber nichts. Hier greift wieder einmal das rot-grüne Motto ‚Viel Wind um nichts. Schon heute betreuen die IHKs ausländische Fachkräfte. Ihnen wird jetzt lediglich ein offizielles ‚Türschild‘ von der Landesregierung überreicht. Und das feiert Rot-Grün als Erfolg.

Beratungsstellen an sich bieten ein enormes Potential zur Fachkräftesicherung. Dort können qualifizierte Migrantinnen und Migranten umfassend über ihre Möglichkeiten zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration informiert werden.“

Martin Brandl: „Schon in der Vergangenheit wurden ca. 200 ausländische hochqualifizierte Führungs- und Fachkräfte pro Jahr von den IHKs beraten. Diese Aktivitäten seitens der Lan-desregierung sind bei weitem nicht ausreichend angesichts des enormen Fachkräftemangels in Rheinland-Pfalz. Hier muss die Landesregierung weiter aktiv werden.

Um das Potenzial ausländischer Fachkräfte erfolgreich aufnehmen zu können, sollte geprüft werden, inwiefern zusätzlich Ausländerbehörden und Kreisämter in ähnlicher Form tätig werden könnten. Bereits in der Aufnahmeeinrichtung für Asylsuchende müssen die Qualifikation der Asylsuchenden, der zuletzt ausgeübte Beruf und das gewünschte Berufsfeld erfasst werden. Das ist eine zentrale Forderung des Flüchtlingsgipfels der CDU-Landtagsfraktion (vgl. Positionspapier Punkt 19). Das Land muss qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern flächendeckend Anlauf-stellen bieten.

Dass zurzeit vor allem potenzielle Führungskräfte in Welcome Centern betreut werden, lässt die Landesregierung unter den Tisch fallen. Denn so kann der überwiegende Teil der arbeitsuchenden Migranten wohl kaum auf die Leistungen der Welcome-Center zurückgreifen. Das ist weder sozial noch gerecht.“

10. März 2015

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