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Einsatz von Drogenspürhunden in Gefängnissen

Dr. Axel Wilke:

Landesregierung muss Drogenschmuggel in Haftanstalten intensiver bekämpfen

Die CDU-Landtagsfraktion unterstützt die Forderung des Bundes der Strafvollzugsbediensteten Rheinland-Pfalz nach einem verstärkten Einsatz von Drogenspürhunden in den rheinland-pfälzischen Strafvollzugsanstalten. Dazu erklärt der rechtspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Axel Wilke:

„Die aktuellen Zahlen zeigen, dass Drogen im rheinland-pfälzischen Strafvollzug zunehmend zum Problem werden. Gab es im Jahr 2012 61 Drogenfunde, waren es im Jahr 2013 bereits 65 und im Jahr 2014 sogar 93. Das zeigt eindeutig, dass die Landesregierung den Drogenschmuggel im Strafvollzug stärker bekämpfen muss. Der Einsatz von Drogenspürhunden ist hierbei ein probates Mittel. Sie können entscheidend dazu beitragen, viele Versuche des Drogenschmuggels rechtzeitig aufdecken

Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Landesregierung diese langjährige Forderung der CDU-Landtagsfraktion ablehnt. Das immer wieder vorgetragene Kostenargument ist nicht überzeugend. Wer Millionen für Gutachten ausgibt, wird bei einem Volumen des Landeshaushalts von rd. 14 Mrd. Euro wohl 50.000 Euro für den Einsatz von Drogenspürhunden aufbringen können.“

07. August 2015

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