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Biotechnischer Pflanzenschutz im Weinbau

Christine Schneider:

Pheromonprogramm muss weitergeführt werden

„Das biologische Pflanzenschutzprogramm darf nicht gestrichen werden“, fordert die Vorsitzende des Umweltausschusses des rheinland-pfälzischen Landtages, Christine Schneider MdL, nach einem Gespräch mit den Vorsitzenden der Pheromonanwendergemeinschaften. Ministerin Höfken solle schleunigst ihre Marschrichtung ändern. Das Pheromonprogramm sei unerlässlich für den Weinbau in Rheinland-Pfalz.

„Es ist unerklärlich, warum ausgerechnet die grüne Ministerin Höfken die Förderung streichen will. Damit riskiert sie das Ende des biotechnischen Pflanzenschutzes“, so Schneider. Während Wirtschaftsministerin Lemke den parteiübergreifenden Konsens bei der biotechnischen Bekämpfung des Traubenwicklers betont, hält Höfken an der Streichung fest. Auch die Präsidenten des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e.V., Ökonomierat Norbert Schindler MdB, und der angeschlossenen Weinbauverbände Rheinhessen und Pfalz, Ingo Steitz und Edwin Schrank, kritisieren, dass das Pheromonprogramm abgeschafft werden soll.

Rheinland-Pfalz nimmt in Europa eine Vorreiterrolle bei der biotechnischen Bekämpfung des Traubenwicklers ein. Dennoch beharrt Ministerin Höfken auf die Abschaffung des Programms. „Die Streichung mit der Verschuldung des Haushalts zu begründen, ist nichts anderes als eine Vorschiebe-Taktik. Die Entscheidung der Ministerin ist, vor dem Hintergrund, dass von der EU-Ebene in der kommenden Förderperiode zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden, völlig unverständlich.“

17. Juni 2014

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