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Bildungsmonitor sieht Rheinland-Pfalz bei Unterrichtsqualität nur auf Platz 12

Anke Beilstein:

Rot-grün-gelbe Bildungspolitik ist ungenügend

Der gerade veröffentlichte Bildungsmonitor 2016 sieht Rheinland-Pfalz um einen Platz abgerutscht, im Ländervergleich nur auf Platz 8. Besondere Defizite sieht die Studie bei der Unterrichtsqualität, da belegt das Bundesland sogar nur Platz 12. Dazu erklärt Anke Beilstein, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion:

„Im Gesamtvergleich der Länder ist Rheinland-Pfalz von Platz sieben auf Platz acht abgerutscht – das spricht nicht eben dafür, dass die immer wieder und gerne erhobene Behauptung der rheinland-pfälzischen Landesregierung, Bildung stünde bei ihr an erster Stelle, auch den Tatsachen entspricht. Mit diesem Ergebnis kann niemand zufrieden sein - weder Schüler noch Eltern und Lehrer. Und auch für die Landesregierung gibt es keinen Grund für Selbstzufriedenheit.

Ganz besonders bei der Unterrichtsqualität macht die Studie deutlich: Rheinland-Pfalz ist nach wie vor abgeschlagen, kann mit erfolgreichen Ländern nicht mithalten. Nur Platz 12, das ist deutlich zu wenig. Frau Dreyer und ihre neue Bildungsministerin Hubig müssen nachsitzen - und schleunigst Versäumtes aufarbeiten. Die Unterrichtsqualität entscheidet über die Zukunftschancen unserer Kinder. Da ist Platz 12 ein Weckruf!

Vorschläge zu einer Erfolg versprechenden Bildungspolitik macht unsere Landtagsfraktion seit Jahren, etwa: die passende Bildung für jedes Kind statt immer mehr Einheitlichkeit, Schluss mit dem enormen Unterrichtsausfall, Inklusion mit Augenmaß. Auch im anstehenden neuen Schuljahr wird Unterrichtsqualität gerade von diesen Faktoren abhängen. Dazu gehört auch, dass die Landesregierung endlich Schluss macht mit den Kettenverträgen für viele ihrer Lehrer und den ständigen Lehrerwechsel für die Schüler.

Insbesondere wegen der zahlreichen Neuankömmlinge in unserem Land steht die Bildungspolitik vor großen Herausforderungen, für die Frau Dreyer und Frau Hubig bisher kein Konzept haben. Hier ist es höchste Zeit, in die Puschen zu kommen, damit diese Kinder Chancen bekommen und es beim nächsten Bildungsbericht für Rheinland-Pfalz nicht noch weiter nach unten geht.“

21. August 2016

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