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Anstieg der Drogentoten in Rheinland-Pfalz

Dr. Christoph Gensch:

Landesregierung muss zum Anstieg der Drogentoten in Rheinland-Pfalz Stellung nehmen

Nach einer aktuellen Meldung des SWR ist die Zahl der Drogentoten in Rheinland-Pfalz in 2016 gegenüber 2015 überproportional gestiegen. Laut Bundeskriminalamt sind im Jahr 2016 in Rheinland-Pfalz 68 Menschen an ihrem Drogenkonsum gestorben (2015: 48). Das bedeutet einen Anstieg um 42 rd. Prozent gegenüber 9 Prozent im Bundesvergleich. Dazu erklärt der Beauftragte für Drogen, Suchtkrankheiten und Prävention der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Christoph Gensch:

„Diese Zahl ist erschreckend. Hier stellt sich die Frage, ob die Drogen- und Suchtprävention in Rheinland-Pfalz umfassend genug ausgerichtet ist und früh genug ansetzt. Die Landesregierung muss den Ursachen dieses Anstiegs nachgehen und überprüfen, ob ihre Maßnahmen ausreichende Wirksamkeit entfalten. Dazu erwarten wir eine Stellungnahme der Gesundheitsministerin.

Klar ist, dass es mit uns keine Freigabe von Cannabis geben wird. Aus gesundheitspolitischer Sicht wäre das ein völlig falsches Signal. Denn damit würde die Schädlichkeit dieser Droge verharmlost. Cannabis ist keine Spaßdroge. Der regelmäßige Konsum hat fatale Auswirkungen auf die körperliche und geistige Entwicklung junger Menschen. Zudem haben Jugendliche, die Cannabis rauchen, ein sechsfach höheres Risiko, später härtere Drogen zu konsumieren, als Jugendliche, die kein Cannabis zu sich nehmen.“

08. Mai 2017

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