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Aktuelle Debatte zur Schließung kleiner Grundschulen

Anke Beilstein:

Regierung will Lehrer aus den Dörfern für die Städte abziehen

In der heutigen, von der CDU-Fraktion beantragten, Aktuellen Debatte zur Schließung kleiner Grundschulen haben die Vertreter der Ampelkoalition wiederholt dargelegt, dass für sie die Schließung kleiner Grundschulen unabdingbar sei, um die Bildungsbedingungen in den großen Städten zu verbessern. Dazu erklärt die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Anke Beilstein:

„Die ländlichen Regionen dürfen nicht zugunsten der großen Städte ausgeblutet werden. Es ist richtig, dass viele Städte vor großen bildungspolitischen Herausforderungen stehen: wachsende Schülerzahlen, Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund, besondere Förderung sozial benachteiligter Schüler oder die Herausforderung der Inklusion.

Doch diese Aufgaben können nicht dadurch bewältigt werden, dass man nun in großer Zahl Lehrer aus ländlichen Regionen abzieht und städtischen Schulen zuweist. Denn ländliche Regionen und Städte haben je ganz eigene Herausforderungen und Chancen. Diese müssen jede für sich betrachtet und angegangen werden. Die Städte gegen die ländliche Regionen auszuspielen, ist der falsche Weg und sät nur Unfrieden im Land.“

23. August 2017

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